Die Faszination des Don Juan de Marco

Diesdon juan.jpg ist ein Artikel aus der Serie Wie Männer ticken.

Don Juan de Marco war ein Verführungskünstler im spanischen Sevilla des 16. Jh.
Was war das Geheimnis, das ihn bei Frauen so beliebt machte?
In seinen geheimen Tagebüchern beschreibt er tiefgründig das Wesen einer jeden Frau, die er verführte. Er erkannte deren Kern in seinem tiefsten Inneren, wusste, wie er diesen berühren konnte, kannte dessen Sehnsüchte und fütterte die Frauen mit dem, was sie am meisten brauchten: Aufmerksamkeit und Sicherheit. Don Juan ließ jede Frau fühlen, dass er das weibliche Wesen und die vielen verschiedenen Facetten dessen ehrte, liebte und schätzte. Welche Frau wünscht sich nicht einen Mann, der die Fähigkeit hat, auf ihr, wie auf einem Instrument zu spielen, Saiten anschlägt, die noch nie jemand berührt hat, Töne hervorlockt, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie in ihr schlummern? Eine Frau will, dass ein Mann ihren weiblichen Kern sieht und schätzt, ihn staunend betrachtet und wie einen Schatz auf Händen trägt. Diese Gabe hatte Don Juan de Marco von Sevilla.

Wer waren seine Opfer?

Vor allem verheiratete Frauen, die sich in ihrer Ehe gefangen fühlten, todunglücklich im goldenen Käfig verhungerten. Er gab ihnen, was sie brauchten: Anerkennung, Sicherheit und eine Brise Abenteuer. Genauso machte er sich auch an Jungfrauen heran, die von ihren Vätern beschützt wurden. Für ihn war es eine spannende Herausforderung, sich an den Ehemännern und Vätern vorbeizuschleichen, um die Frauen zu erobern. Dafür nahm er einige Risiken in Kauf. Er war bereit, sein Leben zu opfern für seine Angebetete. Das ist ein weiterer Faktor, der eine Frau an einem Mann fasziniert: Wenn sie weiß, er würde einen Drachen für sie töten, um zu ihr durchzudringen und sie zu beschützen.

Was hatte Dona Ana, was die anderen nicht hatten?

Dona Ana war die einzige Frau, die es jemals geschafft hat, Don Juans Herz zu erobern, indem sie sich seinen Verführungskünsten widersetzte. Das forderte ihn heraus. Er musste investieren: Zeit, Gedanken, Geschenke, er überlegte sich immer wieder neue Tricks, sie zu erobern. Je mehr er investierte, desto wertvoller und interessanter wurde sie für ihn.

In meinem Erotik-Thriller ‚Der Klang der roten Violine‘ kommt dieses Phänomen in der Affäre zwischen Alice Winter und Christopher Wilder zum tragen.

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Mysterium Frau, statt verzweifelt Suchende

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